Unterkategorie

Suchbegriff: Globale Handelspolitiken

Die Europäische Kommission hat eine eingehende Untersuchung gegen den chinesischen Turbinenhersteller Goldwind eingeleitet, da sie befürchtet, dass China unlautere Subventionen gewährt hat, darunter Zuschüsse, Steuervergünstigungen und Finanzierungen. Die Untersuchung könnte zu Geldstrafen in Höhe von bis zu 10 % des Umsatzes führen und ist Teil der umfassenderen Bemühungen der EU, ihre Branche für erneuerbare Energien vor subventionierter Konkurrenz aus dem Ausland zu schützen.
Russland bereitet sich auf das Auslaufen des neuen START-Vertrags zur Kontrolle von Kernwaffen in dieser Woche vor. Der stellvertretende Außenminister Sergei Ryabkov erklärte, Moskau sei bereit für eine „neue Realität“ ohne Rüstungskontrollbeschränkungen. Der 2010 unterzeichnete Vertrag zwischen den USA und Russland läuft aus, wenn keine Einigung in letzter Minute erzielt wird. Die USA haben auf die Verlängerungsvorschläge Russlands nicht reagiert, und Russland hat betont, dass es sich nicht auf ein neues Wettrüsten einlassen werde, sondern die Modernisierung seiner Nuklearkapazitäten fortsetzen werde. Chinas Position gegen die Einbeziehung in ein neues Vertragswerk wird von Russland unterstützt.
Zwischen dem Schweizer Einzelhandelsunternehmen Migros und dem Käseverband Raclette Suisse ist ein Streit über obligatorische Marketingbeiträge für Raclette-Käse eskaliert. Migros, das seinen eigenen Raclette-Käse herstellt, weigert sich, in den gemeinsamen Marketingfonds der Branche einzuzahlen, mit der Begründung, dass dies die Kosten erhöhe, ohne dass die Kunden direkt davon profitierten. Raclette Suisse wirft Migros Trittbrettfahrerei vor und hat Wirtschaftsminister Guy Parmelin aufgefordert, die Beiträge für alle Hersteller verbindlich zu machen, ähnlich wie bei anderen Schweizer Käsesorten. Der Konflikt verdeutlicht die Spannungen im Schweizer Agrarmarketing-System, da Migros eine strengere Einkaufsstrategie verfolgt.
Der Artikel analysiert das jüngste Handelsabkommen zwischen der EU und Indien und argumentiert, dass es zwar als geopolitischer Sieg gegen den Isolationismus der USA dargestellt wird, aber in Wirklichkeit verwässert ist und nicht die schmerzhaften Liberalisierungsmaßnahmen enthält, die erforderlich wären, um echte geopolitische Glaubwürdigkeit zu demonstrieren. Der Autor stellt in Frage, ob Handelsabkommen wirklich außenpolitische Ziele fördern, und verweist dabei auf protektionistische Probleme innerhalb der EU und vergleicht sie mit anderen geopolitischen Handelsabkommen.
Ein neues italienisches Haushaltsgesetz sieht Steuergutschriften für den Kauf von Maschinen aus EU-/EWR-Ländern vor, schließt jedoch die Schweiz aus, wodurch Schweizer Exporte im Wert von rund einer Milliarde Franken gefährdet sind. Der Schweizer Industrieverband Swissmem arbeitet mit den Behörden zusammen, um Änderungen zu erreichen, und verweist dabei auf zunehmende protektionistische Tendenzen in Europa und mögliche Produktionsverlagerungen nach Deutschland.
Ein WTO-Gremium hat zugunsten Chinas in dessen Beschwerde gegen US-Subventionen für saubere Energie im Rahmen des Inflation Reduction Act entschieden und den USA empfohlen, diskriminierende Steuergutschriften bis Oktober 2026 zurückzuziehen. China lobte das Urteil als objektiv, während die USA die WTO-Regeln als unzureichend kritisierten, um Probleme mit Überkapazitäten anzugehen. Im Mittelpunkt des Streits stehen Steuergutschriften, die laut China Importe diskriminieren und der chinesischen Elektrofahrzeugindustrie schaden.
Der Oberste Gerichtshof Panamas hat die Hafenverträge von CK Hutchison wegen Verfassungswidrigkeit für nichtig erklärt, was die Pläne des Hongkonger Mischkonzerns zum Verkauf seiner weltweiten Hafenanlagen zu gefährden droht.
Roche-CEO Thomas Schinecker hat aufgrund eines US-amerikanischen Pharmaabkommens, das die amerikanischen Arzneimittelpreise an die Schweizer Preise koppelt, mit Stellenabbau in der Schweiz gedroht. Das neue Brustkrebsmedikament Giredestrant könnte für die Schweizer Krankenkassen zu teuer werden, um es zu erstatten, was zu einem finanziellen Druck auf die Schweizer Aktivitäten des Unternehmens führen würde.
Schweizer Einzelhändler fordern nach dem Vorbild der EU eine Bearbeitungsgebühr für Pakete der chinesischen E-Commerce-Plattformen Temu und Shein, da trotz der Einführung der Mehrwertsteuer weiterhin täglich 100.000 Pakete eingehen. Einzelhandelsverbände fordern gleiche Regeln für Produktsicherheit und Umweltstandards für alle Anbieter und verweisen dabei auf Kapazitätsprobleme in Postzentren und unzureichende Zollkontrollen.
Der Global Anti-Financial Crime Threats Report 2026 von ACAMS zeigt, dass Finanzkriminelle aufgrund konvergierender Technologien, geopolitischer Spannungen und krimineller Innovationen zunehmend die Abwehrmaßnahmen übertrumpfen. Der Bericht identifiziert generative KI als das größte externe Risiko, wobei 75 % der Fachleute dieses Risiko als hoch oder sehr hoch einschätzen. Zu den größten Herausforderungen zählen der Mangel an fortschrittlichen Analysetools, die Ermüdung der Mitarbeiter und die Fragmentierung der Daten. Der Bericht betont die Notwendigkeit einer verstärkten Zusammenarbeit, harmonisierter Standards und kontinuierlicher Schulungen zum Schutz des globalen Finanzsystems.

Layout

Color mode

Predefined Themes

Layout settings

Choose the font family that fits your app.

Choose the gray shade for your app.

Choose the border radius factor for your app.